Now, Baby Blue …

Gewidmet dem geliebten Herrn Graugans in großer Dankbarkeit!

Brütende Hitze in der Scheune, dem ehemaligen Heuboden des alten Hofes, ich stehe im Dämmerlicht auf dem verrutschten Teppich, der mal Tanzfläche war und sehe mich um … keine Spuren mehr vom großen Fest, das hier stattgefunden hat. Ein paar vergessene Flaschen umgefallen in einem Eck,  ein Schild „Route 66“ leuchtet auf, als ich an ihm vorbeigehe, eine kleine rote Blume aus Krepp liegt am Boden vor den ordentlich an die Wand gelehnten Tischen und Bänken … ein Tiger aus Pappmaché lehnt an einem Mauervorsprung, Sonne, Mond und Stern, ausgeschnitten und mit Alufolie verkleidet, drehen sich an einer Schnur über mir, alles steht an seinem Platz, der kleine alte Traktor riecht nach Motorenöl, und in der Luft liegt der vertraute Geruch nach altem Holz und Staub. Das Fest ist längst vorbei, alle Gäste sind in ihre Leben heimgekehrt, die nicht enden wollenden Dankesreden für das Glück dieser Musiksommernacht werden weniger, der Rausch ist vorüber; wenn der Höhepunkt erreicht wird und keine Steigerung mehr möglich ist, dann geht es zurück ins Tal der normalen Wirklichkeit.

Ein außergewöhnliches Fest, schade, daß es schon vorbei ist, ich hätte gerne immer weitergetanzt, alles vergeht so schnell … da stehen ja noch die Boxen … „you must leave now, take what you need, you think will last, but whatever you wish to keep, you better grab it fast …“

Ein Schnur fällt von irgendwo herunter, daran hängen zwei ramponierte Lampions, die über den Boden torkeln und sich aneinanderklammern, wie die Paare dieses Wettbewerbs im Dauertanzen in diesem Film, dessen Titel mir nicht mehr einfällt. Love and Peace steht an der Wand.

Ich bin alleine, ich spiele das Lied immer und immer wieder, die Stimme von Eric Burdon dringt mir ins Herz, warum werde ich denn auf einmal so unendlich traurig? Ich beginne, mich langsam zu bewegen, wie in Trance drehe ich mich im Kreis und sehe Eure glänzenden Augen … es ist leicht, ein schönes Fest für Menschen zu machen, die mit soviel Bereitschaft zur Freude kommen. Monatelang haben wir diese Nacht vorbereitet, aber als die Gäste dann pünktlich alle miteinander dastanden, ist Herrn Graugans und mir so ziemlich alles entglitten, das Essen war noch im Kühlschrank, das Bier war warm und ich stand herum, vollbepackt mit Geschenken, schwitzend und aufgelöst vor Glück. Aber durch schnelles und beherztes Eingreifen meiner wunderbaren Freundinnen war alles schnell da, wo es sein sollte, bis auf die Ananasbowle und das scharfe Chilli con Carne, beide wurden erst am nächsten Tag erinnert. Unglaublich, wie die Idee angenommen wurde, ein Fest zu gestalten, an dem die Musik der absolute Mittelpunkt ist! Ich kann mich nicht erinnern, daß in den letzten 50 Jahren Feste am Hof so viel und so lang getanzt wurde, manche tanzten überhaupt das erste Mal im Leben so ausgiebig, Frauen tanzten miteinander, Männer vergnügten sich herumlehnend und manche blieben einfach sitzen und strahlten den ganzen Abend vor sich hin … was für ein Publikum  auch für den Master of Music, den wunderbaren Mr. Sam Hawkins, der sich für den Job des DJs von mir einfangen ließ, weil er ein gutmütiger und liebevoller Freund ist und mir diesen Wunsch erfüllen wollte. Er hat sich damit unglaublich viel Arbeit aufgeladen und in der Recherche nach Musiktiteln sind wir beide ein wenig größenwahnsinnig geworden und letztendlich hat er dann ca 35 Std. „Material“ mitgebracht … wir  werden mehrere Feste brauchen, um alles abzutanzen … lieber Mr. Music, Du weißt, alles geht ja jetzt erst richtig los und einer Weltkarriere steht nichts im Weg!

Alte und neue  Freundinnen und Freunde schleppten kleine und große Drachen an, Reisegeld und Proviant und Wegweiser, um ja nicht die Richtung zu verlieren auf der Route 66 und in einer alten klapprigen CD Hülle fand sich eine selbstzusammengestellte Kostbarkeit, die mich an zärtlicher Hand durch den Soundtrack der Jahrzehnte zur 66 führt und mich darüber hinaus begleitet durch alles, was so daherkommt am Weg, Dank lieber Freund für Dein gutes Gespür.

Ein Fest der glänzenden Augen ist es geworden. Alles, was zum Leben gehört, durfte mitgebracht werden, manchen gelang es, ihre Sorgen abzustreifen wie ein paar alte Schuhe und sie tanzten barfuß weiter.

„Leave your stepping stones behind there, something call´s for you…“

Die Sonne steht im Löwen, da hält sie sich gerne auf, denn sie ist seine Herrin. Alles ist reif und trägt Früchte, das Leben strömt aus sich selbst heraus und verschenkt sich im Übermaß, es ist eine Zeit der Fülle, des Gebens und Empfangens.

Eine heiße laute Rocknacht habe ich mir gewünscht, alle haben mitgemacht, um sie mir zu schenken und hatten selber viel Spaß dabei. Ob Menschen sich freuen, ist überhaupt nicht planbar, im allerhöchsten Fall kann es gelingen, eine Atmosphäre herzustellen, die Freude und ein paar Glückstupfer möglich machen, alles andere geschieht , weil es geschieht. Nie werde ich vergessen, wie es sich anfühlte, die lange Version „In la Gadda da Vida“ zu tanzen. Dieses Geschenk verdanke ich einem Master of Music, der trotz Gemurre aus dem Publikum erkannte, daß da ein paar Menschen sich freitanzen wollen… ein großes Glück, so einen DJ zu haben, der die Kunst beherrscht, auch mal nur für wenige dazusein, ohne die anderen zu vergraulen. Ich tanzte zwischen zwei Wassermännern und es war ein unglaubliches Erlebnis, die Qualität des Geistes, die Vision, die mit anderen geteilt wird, zu spüren, die Kraft der Luft … ich war mit den Füssen am Boden und mit dem Kopf im Himmel und es war so schön, ich konnte spüren, wir sind viele und wir können die Welt gestalten … meine Güte , irgendwie wirkt eine kleine Ahnung in mir nach, um was es gehen kann im Zeitalter des Wassermann… „…ich stellte einen Fuß in die Luft und sie trug“ (H.Domin)

… und auf einmal sprang hinter der Maske eines anständigen braven Bürgers ein wilder junger Kerl hervor und legte ein Luftgitarrensolo hin auf der Mitte der Tanzfläche, grandios und leider einmalig … aber es ist ja noch nicht aller Tage Abend…

… es ist finster geworden am alten Heuboden, ich zünde eine Kerze an, tanze und tanze und bin glücklich und traurig zugleich …

the highway is for  gamblers, better use your sense“, ja, jetzt bin ich also auf der Straße, alle haben nochmal gewunken und jetzt muß ich sie abschreiten, die 66! Was wird am Straßenrand alles warten auf mich, werde ich die Steine im Weg bewältigen, werde ich endlich ein paar Verhaltensweisen verändern können, die sich wie ein roter Faden durch mein Leben ziehen, oder sollte ich mich einfach so mögen, wie ich bin, höchste Zeit wirds ja, nicht wahr?

„Leave your stepping stones behind there, something calls for you … strike another match go start anew … and it´s all over now, baby blue …“ (B.Dylan)

Und dann hör ich mir das Lied nochmal an, laut, und als Eric Burdon singt: Crying like a fire in the sun, da wirds mir so weh ums Herz, daß ich weine und weine und alles fällt von mir ab, die ganze Aufregung der letzten Wochen und ich bin so glücklich, so viele wunderbare Menschen zu kennen und trotzdem fühle ich mich gerade so einsam , ausgesetzt auf dieser leeren Straße und dann steig ich aus meinem Kleid und tanze nackt weiter und sage, Du alte Löwin, Dein Pelz ist durchlöchert von den Einschlägen und Deine Formen sind lang schon nicht mehr das, was sie mal waren, manchen Leuten gehst du gewaltig auf die Nerven, weil Du Dein Maul nicht halten kannst, Du hast immer viel zuviele Worte und viel zu viele Gefühle und für Dein Alter auch noch viel zu viele Fragen, Du verschenkst Dein Herz für eine kleine Schmeichelei, Du läßt dir die Show stehlen und stinkfaul bist Du sowieso, Dein Herz ist viel zu groß , Du  bist eine Jägerin und verschenkst die Beute , aber Du brennst, alte Löwin, dafür liebe ich Dich, und die, denen es ebenso geht, die sollen am nächsten Fest mit Dir tanzen, die anderen können sich verpissen!

Die alte Löwin leckt sich genüßlich die Pfoten , trocknet die Tränen und so nackt wie sie ist, tut sie den ersten Schritt, denkt: Honkytonk ist überall, wenn der Lippenstift das richtige Rot hat und schmeißt sich in den warmen Wind, der ihr vom Highway entgegenweht …

Herzensdank an alle, mit denen ich Freude und Glück, Lachen und Weinen teilen darf und die mir mit diesem Fest ein Wunder geschenkt haben!

 

32 Gedanken zu „Now, Baby Blue …

  1. Jau passt. Und die, die in ihr unbekannter Stadt ne Pension findet, die nicht mal der Eingeborene kennt, die findet auch ne Fassung von „Its all over now“, die nicht von Them oder Dylan selber stammt. Potzblitz!

    1. Well, weißt Du was, Mr. Blu, hab jetzt überlegt, ob ich mich mit den fremden Federn schmücke … naja, weil Du´s bist: … kannte ich oooch nicht, is die Lieblingsfassung vom Meister … you know, hat er mir verraten, als ich mit Bobby Dylan ankam …

    1. Du beschämst mich bisserl, lieber Arno, ist ja nur ein ganz kleiner, bescheidener Text … aber trotzdem Dankeschön für Deine Anerkennung und liebe Grüße

    1. Viele liebe Grüße an die lachende Fee im Norden … und jede Menge SüdNordSüd-Bestrahlung!!! see you … soon … wie war das jetzt gleich wieder mit WhatsApp? Kicher…

    1. Oh, wie wunderbar, ein weites weiches Herz … komm, laß uns gleich tanzen, tanzen, tanzen … grad läuft „One Way Wind“, meine Güte, schicke dir viele liebe Grüße, wo Du auch bist!

  2. Ich danke Ihnen, liebe Graugans, für diesen Ihren gefühlsüberschäumenden Bericht. Ein rauschendes Fest haben Sie angerichtet zu einem würdigen Anlass. Und ich freue mich beim Lesen mit Ihnen darüber, wie fantastisch Ihr Fest gewesen ist.
    Sonniger Morgengruss aus dem Bembelland, Herr Ärmel

    1. Lieber Herr Ärmel, schön, daß Du vorbeischaust und weißt Du was, ich tanze jetzt einfach weiter, denn ich hab so wundervolle Musik geschenkt bekommen und außerdem hab ich so leise Ahnungen fürs nächste Fest, und die brauchen beschwingten Vorlauf … kicher … etwas abgekühlte, aber durchaus noch ziemlich warme Grüsse vom Nordrand, Du weißt … Frau Graugans, die mit dem Drachen tanzt

  3. oh wie schön!
    großengroßen megapegaglückwunsch
    vom nachterl, das heut einmal ausnahmsweise
    im hellen tageslicht durch die virtuelle welt
    spaziert, denn heut ist erster
    ferientag (für
    mich).

    vielliebe grüße!

    1. Oh wie ich mich über Deinen Besuch freue, liebes Nachterl, zu jeder Tages- und Nachterlzeit! Dank Dir sehr für den großen Wunsch, nehm ihn mit auf meine Sehnsuchtsstraße und wünsche dir ganz wundervolle Ferien … und pflücke das Glück, woimmer es an goldenen Fäden durch die Luft segelt…
      Liebe Grüße

  4. Eine sehr tolle und mit Freude gewirkte Erzählung. Ich hoffe der Nachhall möge lange dauern. Das Leben ist Musik und in diesem Edit besonders. Ich hoffe der Komponist Zappa hat auch das Ohrenschmalz zum bröseln gebracht.
    Der Rock n Roll stirbt nie.

    1. Yeah! Danke, lieber Ludwig, freu mich sehr sehr über Deine Worte! Du hast sooooo Recht: Das Leben ist Musik und weißt Du was, die nächste Rocknacht kommt bestimmt!!!! Liebe Grüße

  5. Mit diesem Fest hast du sicher alle, die dabei waren, unheimlich beschenkt! Dank dir so vielmals, liebe Freundin. Wir bleiben einfach immer dieselben. Crazy after all these years….

  6. Ja, kann durchaus sein, daß es manchen etwas unheimlich geworden ist … kicher, aber alle sind lachend gekommen und lachend wieder gegangen … crazy, yeah, that´s it!!!

    1. Als Mittäter bei dieser famosen rauschenden Ballnacht kann ich bestätigen, dass dies wirklich eine ganz besondere Party war.

      Und dies hängt zum großen Teil damit zusammen, dass Herr und Frau Graugans bereits bei der Vorbereitung nicht gekleckert haben … Denke ich da allein an das Poster, das zur Einladung verschickt wurde … einfach nur genial.

      Und dann die Dekoration … schade, dass es hier keine Fotos gibt … viel stimmungsvoller konnte es für Veteranen unterschiedlichen Alters gar nicht sein.

      Am meisten beeindruckt und ja, auch gefreut hat mich, dass so manche Gäste, die wahrlich schwere Schicksalsschläge zu verkraften hatten .. .diese Stunden als eine Wohltat und intensive Erholung erlebt haben. Das habe ich nicht nur in den Gesichtern gesehen, das wurde mir auch dankend erzählt.

      Mein Beitrag als DJ Sam Hawkins war ein wenig holprig (kein Wunder, einen solchen Job hatte ich ja noch nie … ), aber er hatte auch dazu geführt, dass ich auch interessante Studien betreiben konnte (so einige Männer interessierten sich z.B. sehr für „mein“ Equipment) … Leider konnte ich nicht alle Musikwünsche erfüllen … aber dennoch wurde es ne fetzige Ballnacht.

      Ein herzliches Dankeschön an die Gastgeber, die einen mit einem solchen Abend reich beschenkt haben … einschließlich Mikrophon, Mischpult, Power-Boxen …

      1. Dankeschön lieber Mr. Musicman für Dein freundliches Statement! Solltest Du Sam Hawkins nochmal sehen, bevor er zu weiterer Partysause aufbricht, so sag ihm doch bitte, daß ich die Zusammenarbeit mit ihm sehr genossen habe! Vor allem die monatelange Suche nach passender Musik, die eigenwillige Auslegung des Begriffs „Rock n´Roll“, die sich ausdehnt zwischen Mike Krüger, Willie Nelson Heavy Metal, Zappa und den Flippers und unzähligen diversen beunruhigenden Exponaten des graugänsischen Kosmos führte den armen Hawkins oft an die Grenzen des Aushaltbaren! Es war wundervoll, wie wir immer noch mehr Musik anschleppten und so gänzlich narrisch wurden, daß es zum Fest 35 Stunden Musik gab. Leider leider konnte in Anbetracht der Fülle nur ganz wenig vom gesamten Musikschatz gespielt werden. Was passiert jetzt mit all der Supermusik … inzwischen sind noch 20 unglaublich gute Songs dazugekommen, wurden auf der Spur eines Falken hinterlassen und würden allesamt das Publikum von den Sitzen reissen … ich fürchte ja, daß der Sam Hawkins jetzt nen übervollen Terminkalender haben wird, man wird sich um ihn reissen … all over the world … aber vielleicht kannste ja ein gutes Wort einlegen … Du weißt ja: nach dem Fest ist vor dem Fest … und die Leute fragen schon, wann es denn weitergeht …
        Danke für die gute Zusammenarbeit, Du hast mir damit ein ganz wunderbares Geburtstagsgeschenk gemacht!

  7. Und beim nächsten Mal hätte ich gerne eine Einladung, verehrte Frau Graugans ;o) – alles Liebe nachträglich zu deinem Ehrentag, ich habe noch immer Gänsehäute, so schön war euer Fest!
    herzlichste Grüße, Ulli

    1. Jaaaa, das wollte ich hören!!! Selbstverständlich kriegste ne Einladung und wehe, Du kommst dann nicht … nach dem Fest ist vor dem Fest und es wird nicht mehr lang dauern, dann werd ich mir wieder Gedanken machen … ich hab da ja schon so diverse Visionen … aber nun muß ich erst mal eine gewisse Leere und Ein – samkeit durchwandern, um mich wieder einzusammeln und zusammenzusetzen zu der, die ich bin, hatte mich aufgelöst in Tanz und Menschen und Rausch.
      Gruß an die Eule und die kleine blaue Frau, auf deren Schulter sie sitzt und mit der ich unbedingt mal einen Weltenalltanz erschweben möchte!!! Kommt Zeit…

  8. Liebe Graugans, nach diesem Fest (bin fast davon geflogen) sind meine Schuhe wieder eingepackt und warten auf einen neuerlichen Einsatz- Wirbelluft in der Tenne verbunden mit Musik in allen Nuancen, Menschen, die einen gleich mitnehmen – Herkunft, Alter, Beruf… egal- los Tanz ma einfach weiter..
    ein bisschen Wehmut, wann wird es wohl wieder soweit sein?
    Dein Schriftstück trifft ’s …
    Herzliche Grüße die Hupfdohle

    1. Dank Dir für diesen Waaaahnsinnskommentar! Weißt was, liebe Irm, ich werd das Gefühl nicht los, daß ich so Feste eigentlich hauptsächlich deshalb mache, um Dir beim Tanzen zuzuschauen … und mit Dir zu tanzen, heißt einfach, Freisein und im Aufwind über der Welt zu schweben wie ein Albatross … meine Güte! Wird schon wieder was geben, möcht auch immer nur weitertanzen!
      Und beim nächsten Mal spielen wir von Django 3000 das Lied von der Heidi (Irmi) und ganz sicher: I bin a bayrisches Cowgirl … und wenn i mit Dir tanz´…von der Nicki, kicher und dann aber auch heftigen Heavy Metal … kicher …schaumamoi, wie es an Fasching oder so sich ausgeht …
      Liebe Grüße an die Hupfdohle und: unbedingt die Tanzschuhe immer im Auto lassen, man weiß ja nie, gell!!

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